Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Lerne inspirierende Frauen weltweit kennen.

Jahrhundertelang wurden die Universitäten in Irland von Männern geführt. Jetzt wird eine Glasdecke nach der anderen durchstoßen: Mit der neuen Leiterin des „Trinity College“ Dublin, Linda Doyle, übernimmt die vierte Frau ein hohes akademisches Amt. Die erste aber war Professorin Kerstin Mey – die Berlinerin leitet seit Sommer 2020 die Universität Limerick.
Mareike GraepelHaltern
Sie war Friseurin, dann Sozialarbeiterin. Aufgewachsen ist Dalal Mahra nicht religiös, für das Kopftuch hat sich die 30-jährige Berlinerin bewusst entschieden. Nun hat sie mit „Kopftuchmädchen“ ein Medienprojekt gegründet, das Stereotype aufbrechen und Facetten zeigen will. 
Anne KlesseHamburg
Mangelndes Faktenwissen, Verdrängung und handwerkliche Missverständnisse führen dazu, dass Klima in vielen Redaktionen zu kurz kommt. Das kritisiert die Journalistin Sara Schurmann – und erklärt in einem Gastbeitrag, warum sie eine Debatte innerhalb der Branche anstoßen will.
Sara SchurmannBerlin
In der Flüchtlingskrise wird Palermos damalige Stadträtin Agnese Ciulla zum gesetzlichen Vormund von mehr als 900 Kindern und Jugendlichen und erhält den Beinamen „Große Mutter“. Dank ihres Einsatzes ändert sich die Gesetzeslage in Italien, sodass heute auch Bürger*innen die Obhut für junge Migrant*innen übernehmen können.
Helen HeckerPalermo
Im Jahr 2014 verloren fast 200 Niederländer*innen beim Absturz des Flugzeugs mit der Nummer MH17 in der Ostukraine ihr Leben. Die Hinterbliebenen sind ratlos und geschockt, der Verlust hat tiefe Wunden gerissen. Auch sieben Jahre danach sind sie kaum verheilt.
Sarah TekathAmsterdam
Manuka-Honig, Hobbits und ein Vogel, der nicht fliegen kann: Es gibt viele Exportschlager aus dem Land der Kiwis. Tee gehört bislang nicht dazu. Eine Frau will das ändern. Denn die Welt weiß kaum davon, dass ihre Teepflanzen unweit des Auenlandes ganz ohne Chemie prächtig gedeihen.
Wiebke Reißig-DwengerAuckland
Der Buchmarkt ist bislang männlich geprägt. Mit dem „Ecco Verlag“ hat sich in Hamburg ein Verlag ausschließlich für Literatur von Autorinnen gegründet – und auch das Management liegt komplett in Frauenhand.
Anne KlesseHamburg
In Ghana hat feministischer Aktivismus Tradition. Soziale Medien haben ihm in den vergangenen Jahren neuen Antrieb verliehen, der jetzt gebraucht wird, um queere Menschen im Land zu schützen.
Clara ZinkWinneba
Lamiaa Ameen kombiniert zarte Töne mit ernsten Themen: Die Marketing-Managerin illustriert in ihrer Freizeit die Periode, Depression und toxische Beziehungen – immer aus einer weiblichen Perspektive.
Julia NeumannBeirut
Als junge Frau legt Esther Goedvolk in verschiedenen Clubs in den Niederlanden auf. Heute ist sie Mitte 50 und will wieder Musik machen: als „DJ Je Moeder“ – übersetzt „DJ Deine Mutter“. Doch der Weg in die Industrie ist schwer, auch für die Künstlerinnen der Gruppe „Lady Joker“. Denn: Diese Welt ist immer noch eine Männerdomäne.
Sarah TekathAmsterdam
„Gretas Freunde“ ist ein kleiner Berliner Verlag, der Bücher über Fernweh und Freundschaft für große und kleine Leser*innen herausgibt. Dahinter stecken Christine Weißenborn, Sarah Neuendorf und Serena Hatfield. Sie sind nicht nur Kolleginnen, sondern auch Freundinnen und Schwägerinnen – und teilen ihre Vorliebe für schöne Printprodukte, langsames Reisen und große Familien.
Eva TempelmannMünster / Lima
Südsee-Schönheiten, Traumstrände und Rum: Die meisten verbinden mit der Karibik ein romantisiertes und auf den europäischen Gusto reduziertes Insel-Idyll. Mona Georgelin hat genug davon und kämpft mit ihrem Verein „Mamanthé“ dagegen an. Ihr Motto: Kultur statt Klischee.
Giorgia GrimaldiBerlin / Marseille
Vergewaltigung, illegale Minen, fehlende Toiletten und faule Wahlkampfversprechen – die Journalistinnen von „Khabar Lahariya“ decken auf, wo andere wegsehen. Dabei gelten die Dalit-Frauen im Bundesstaat Uttar Pradesh als „unberührbar“ im Kastenwesen. Der Dokumentarfilm „Writing with Fire“ zeigt, wie sie sich dennoch Respekt verschaffen.
Angelika KnopMünchen
Der Verein „Imbradiva“ hilft Brasilianer*innen in Deutschland bei der Integration. Während früher Diskriminierung und häusliche Gewalt die dominierenden Themen waren, wollen Sara Freire Simões de Andrade und Patricia Santos da Cruz heute vor allem das Selbstwertgefühl und die finanzielle Selbstständigkeit der Migrant*innen stärken.
Anne KlesseHamburg
Firoza Suresh will die Welt-Stauhauptstadt Mumbai zum Fahrrad-Paradies machen. Die erste Bürgermeisterin für das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel schreckt die Mammut-Aufgabe nicht ab. Eine der vielen Herausforderungen: Es gibt Millionen Autos, Busse, Motorroller und Rikschas, aber keinen befahrbaren Radweg.
Natalie MayrothMumbai
In dem Podcast-Projekt „CHOICE“ geht es um Schwangerschaftsabbrüche weltweit. Dahinter steckt das Künstlerinnenkollektiv „werkgruppe2“. Einige unserer Korrespondentinnen – unter anderem aus Irland, den Niederlanden und Namibia – stehen dort als Expertinnen Rede und Antwort. Wir haben Silke Merzhäuser, eine der Initiatorinnen, interviewt.
Pauline TillmannKonstanz
Sabine Choucairs Markenzeichen ist die rote Nase: Als Clownin geht sie auf die Straßen und bringt Menschen zum Lachen. Im Libanon wird das dringend gebraucht: Die Wirtschaftskrise, die Pandemie und zuletzt die Explosion am Beiruter Hafen lasten schwer auf den Gemütern. Doch können die kurzen Momente der Freude wirklich heilen?
Julia NeumannBeirut
Namafu Amutse ist erst 22 Jahre alt, als ihre erste Ausstellung „Bright Eyes Into Afrofuturism“ das Café „Prestige“ in Windhuk mit Gästen füllt. Für sie bedeutet das Genre, Stereotype zu durchbrechen und endlich selbst im Mittelpunkt einer Geschichte zu stehen, statt als Objekt behandelt zu werden.
Lisa OssenbrinkWindhuk
Wie gehen Frauen in unterschiedlichen Ländern mit der Pandemie um? Welche Auswirkungen hat das Corona-Virus auf ihr Leben und ihre Arbeit? Unsere Korrespondentinnen haben in Deutschland, den Niederlanden und Irland interessante Beispiele gefunden, die exemplarisch für die Situation vor Ort sind.
DEINE KORRESPONDENTIN 
Die Periode ist politisch, findet Franka Frei: Sie wird als Schwäche wahrgenommen, die möglichst unsichtbar vonstatten gehen sollte. Das sei diskriminierend und nicht zeitgemäß.
Anne KlesseHamburg

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